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Kein Geld für das Sieltief

Verlandung

Das Ditzum-Bunder Sieltief ist zwischen Ditzumerverlaat und Aaltukerei in einem schlechten Zustand. Die Wassergüte selbst ist hervorragend allerdings ist das Krautwachstum übermäßig und die Wassertiefen ungenügend.

Ein Sieltief ist in seiner Funktion als Entwässerungskanal vom Hinterland zur Küste gedacht. Neben der Funktion als Hochwasserschutz hat ein Sieltief Freizeit- und Erhohlungswert, touristischen Wert und einen Wert für die Natur. Je besser ein Sieltief gepflegt ist, desto besser erfüllt er diese Aufgaben.

Das trifft derzeit auf das Sieltief zwischen Ditzumerverlaat und Aaltukerei nur beschränkt zu. Seit vielen Jahrzehnten lässt eine Ausbaggerung auf sich warten. Über weite Strecken beträgt die Wassertiefe gerade mal 40cm. Kein Wunder dass das Wasserkraut hervorragend wächst. Ein Angeln ist an vielen Stellen nicht mehr möglich. Die Paddler die das Sieltief nutzen kommen nur schwerlich vorwärts. Im letzten Herbst stand das Freizeitgelände im Ditzumerverlaat unter Wasser, da das Wasser vom Sieltief nicht mehr aufgenommen werden konnte.

Die Pflegemaßnahmen in den letzten Jahren bestanden aus mähen und dem Versuch durch abpumpen eine starke Strömung zu erzeugen. Beides hat, was Wassertiefen und in Folge das Krautwachstum angeht, nicht gut funktioniert. Mähen ist stellenweise überhaupt nicht mehr möglich, das Mähboot der Sielacht kommt nicht durch. Die sogenannte Toröffnung in Ditzum um das Sieltief durchzuspülen bringt kaum etwas. Wenn es denn etwas bringen würde, wären die Wassertiefen generell größer.

Dass sich das Sieltief zusetzt, daran ist mitunter die Art des mähens schuld. Üblicherweise wird das Mähgut eingesammelt und verwertet oder ausserhalb des Wassers abgeladen (im Prinzip ist das Biomasse die gut verwendet werden könnte). Hier verbleibt das Mähgut im Wasser und belastet das Gewässer. Es verrottet und verbraucht dabei enorme Mengen an Sauerstoff. Da wäre ein Blick über die nahe Grenze nach Niederlanden lehrreich.

Zu diesem Thema ist ein Bericht in der Rheiderlandzeitung erschienen. Das Problem der Ausbaggerung ist bekannt, doch sieht man zur Zeit aus finanziellen Gründen keine Möglichkeit das Sieltief auszubaggern. Die Gebühren reichen nicht aus um diese Maßnahmen zu zahlen. Vereinzelt haben langjährige Feriengäste bereits angekündigt, ihren Angelurlaub  nicht mehr an diesem Sieltief zu verbringen. Beschwerden der Wohnmobilisten gingen mehrfach an verschiedenen Anlaufstellen im Ort ein. 

Dabei hätte vor ein paar Jahren das Thema bereits erledigt sein können. Es standen Gelder für die Ausbaggerung zur Verfügung. Dazu hätten ein paar Laichbuchten eingebaut werden müssen und so wäre mit Zuschüssen aus dem Naturschutz eine Ausbaggerung möglich gewesen. Ein oder mehrere Landwirte haben sich geweigert etwas Land für diese Maßnahme zu verkaufen. Der Sielacht ist keine Schuld zu geben dass damals nicht ausgebaggert wurde. Verschärft wurde die Situation dadurch dass Frau Aigner, in ihrer Eigenschaft als Ministerin für Verbraucher, Ernährung und Landwirtschaft, Gelder vom Küstenschutz in die Landwirtschaft für die Subventionierung von Diesel gelenkt hat.

Die Sielacht und die Gemeinde weigern sich nicht aus Lust und Laune, gerne würde die Ausbaggerung vorgenommen werden. Vielleicht geht ja doch noch was über den einen oder anderen Weg.

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Foto rechts: Sieltief Ende Oktober. so idyllisch das Sieltief aussieht, es ist kaum eine halbe Armlänge tief.

Foto links: Dieses Foto entstand im August von der Holzbrücke Richtung Mühle. 

Foto oben: Sieltief im August beim Ditzumerverlaat.

Ferienprogramm 22. August

Der Tag begann mit Hindernissen, eigentlich bereits in der Nacht vorher. Schwerer Regen zog durch das Gebiet. Die Wetterprognosen für den Vormittag waren allerdings gut. Nicht besonders warm und recht windig, aber regenfrei. So ist es auch gekommen. Die Anfahrt zum Floß schien wegen Straßenbauarbeiten unsicher. Man konnte sich nicht sicher sein ob eine Komplettsperre eine Anfahrt unmöglich macht. Doch dem war nicht so. Leider kamen einige angemeldete Kinder nicht. 

Die Truppe die aufmarschierte kannte ich noch vom letzten Jahr. Was für ein Glück, dass ich die Aufgaben etwas umgebaut habe, ansonsten wäre die Spannung schnell weg gewesen. Alle sind ein Jahr älter geworden und noch ein bisschen lauter und lebendiger. Läßt sich wunderbar aushalten wenn man starke Nerven hat oder in Richtung Gehörlosigkeit tendiert. Diesen Sack Flöhe möchte ich nicht missen. 

Es ist fast schon mühseelig - der Sieltief ist absolut verkrautet. Was letztes Jahr zwischen Ditzumerverlaat und Wynhamster Kolk ein Problem war und dieses Jahr immer noch ist hat sich nun bis fast bis zur Aaltukerei ausgeweitet. Es gibt kein vernünftiges Durchkommen mehr. Es wird Zeit dass die Sielacht etwas unternimmt. Selbst Angeln ist nur was für Liebhaber von Grünzeug. 

Die heutige Fahrt war die letzte Fahrt für August und vermutlich den ganzen September. Solange der Zustand so ist macht man sich höchstens die Motoren kaputt. 

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Kinderangeln im Verlaat - 2012

Am 18.8.2012 fand zum wiederholten Male das Kinderangeln im Ditzumerverlaat statt. Geladen hat Alfred Randt zu diesem Familiennachmittag, der inzwischen sehr beliebt ist. 

Im Vorfeld wurde das Gewässer besichtigt und immer wieder stellte sich die Frage, ob ein Angeln überhaupt möglich sein wird. Entlang des Freizeitgeländes ist von Wasser keine Spur zu sehen, es liegt unter einer geschlossenen Decke von Wasserpflanzen. So blieben lediglich einige Meter am Feuerwehrplatz um den Köder auszuwerfen. Aber auch da sind die Wassertiefen lediglich um die 50cm. Wann endlich wird das Gewässer so gepflegt, dass es auch einen Wert darstellt? 

Die Temperatur lagen weit über 30 Grad und jeder war erpicht ein Schattenplätzchen zu finden. Eingefunden hatten sich 10 Kinder die ihr Glück versuchten. Aber nicht nur Fische fangen war angesagt. Alle Kinder konnten im Anschluß noch Punkte beim sogenannten Casting ergattern. Casting ist eine Angelsportart die an Land stattfindet. Dabei werden keine Fische gefangen, sondern der Angler muß seine Kunst im Umgang mit der Angel beweisen. Dabei gibt es mehrere Disziplinen. Diese wären Zielwurf, Weitwurf oder werfen mit der Fliegenangel. Wir haben und auf Zielwurf beschränkt. 

Es werden beim Kinderangeln keine Plätze vergeben und es gibt keine Preise. Die Fische werden wieder frei gelassen. Der Hauptfang, die Wasserpflanzen, wurden am Ufer belassen. 

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Ferienprogramm 15. August

Kinder auf dem Floß

Das Floß nimmt am Ferienprogramm teil. Das Motto - Schnitzeljagd auf dem Sieltief. Dabei fahren die Kinder nicht nur Floß, sondern es müssen Aufgaben gelöst werden. Dazu müssen die Kinder immer wieder an Land gehen um die Rätsel zu lösen. 

Das Floß war noch nicht ganz hergerichtet, da kam schon das erste Auto angefahren. Deutlich zu früh - dafür hatte ich ein paar fleißige Hände die mir mithalfen. Es dauerte nicht lange und auch die restlich angemeldeten Kinder fanden sich ein. 

Mithilfe von den Kindern war angesagt. Denn jeder Landgang bedeutet auch, dass das Floß ins dichte Wasserkraut fahren muß. Das Wasserkraut wächst zwar inzwischen überall in dem Sieltief sehr dicht. aber am Uferbereich ist kein daran denken, alleine mit dem Elektromotor aus dem dichten Gewirr zu kommen. 

Nach all dieser Anstrengung war ein Mittagessen im Café Holland mehr als wohlverdient. Die Inhaber des Restaurants haben, wie auch letztes Jahr, ein leckeres Menü zusammen gestellt. Dazu gab es leckeres Eis.

Irgendwann war Aufbruch angesagt und lustige Stunden neigten sich dem Ende. An dieser Stelle bedanke ich mich noch einmal bie den Kindern, die die Floßfahrt zu einer spaßigen Angelegenheit gestalteten. 

Ich soll mich noch einmal beim Bürgermeister bedanken, denn irgend jemand übernimmt ja die Kosten. Ich sagte es wäre der Bürgermeister der die Kosten übernimmt. 

Im Gegensatz zu letztem Jahr wurden uns an diesem Tag warme Temperaturen geboten. Allerdings war der Wind recht heftig. 

Die nächste Fahrt im Rahmen des Ferienprogrammes findet am 22.8.2012 statt, sofern das Wetter und der Krautwuchs im Sieltief mitspielt. 

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